Am Isselhorster Wasserwerk an der Niehorster Straße haben die Bauarbeiten für ein großes Bauvorhaben begonnen. Der dafür zuständige Vorstand des Wasserbeschaffungsverbandes Isselhorst beschäftigt sich schon länger mit der Verbesserung des Trinkwasserqualität.

Um die Anforderungen der neuen EU-Trinkwasserverordnung zu erfüllen, ist es notwendig, durch geeignete Filtermaßnahmen die Färbung des Wassers zu reduzieren und damit die Reinheit weiter zu steigern. Deshalb haben Vorstand und Ausschuss in ihrer letzten Sitzung am 17. April ds. Jahres beschlossen, eine Ozonanlage als zweite Filterstufe zu installieren. In den eigens dafür erstellten Anbau werden zwei Reinwasserbehälter je 200 cbm, eine Flachbettentsäuerung und eine Druckerhöhungsanlage gebaut. Entsprechende Aufträge dafür wurden inzwischen erteilt.
So investiert der WBI 800.000 Euro für die Ozonanlage und den Anbau mit seinen entsprechenden technischen Einrichtungen. Von dieser neuen Anlage werden alle 1.350 Mitglieder profitieren. So wird künftig farblich einwandfreies Wasser aus den Wasserhähnen fließen, und die Qualität des Reinwassers wird sich "schmecken" lassen. Zur Zeit liefert der WBI 280.000 cbm Trinkwasser in die angeschlossenen Haushalte zu einem Preis von 0.86 Euro je cbm einschließlich Mehrwertsteuer. Damit beziehen die Mitglieder des WBI ihr Trinkwasser um mehr als 40% billiger als die Haushalte in Stadt und Umfeld. Dieser Preisvorteil kann nur durch die ehrenamtliche Arbeit der Vorstands- und Ausschussmitglieder gewährleistet werden. Dank und Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz und seine fundierte Kenntnis hat vor allem Vorstandsvorsitzender Heinz Hanneforth verdient. Seine Stellvertreter, Friedrich Landwehr und Detlef Feldmann, haben den Vorsitzenden bei seiner Arbeit ganz wesentlich unterstützt. Die neue Technik wird im neuen Anbau noch im Spätsommer dieses Jahres in Betrieb genommen. Zum "Tag der offenen Tür" lädt der WBI schon jetzt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. |